Freundschaftsverein Tczew-Witten e.V.



Informations- und Gesprächsabend »Bettis Salon«:

Dienstag, den 9. Oktober 2018 um 19.00 Uhr

im „Alten Fritz” – in der Augustastraße in Witten

Polen, romantisch und religiös, Katholizismus bis Exorzismus
Auf der Suche nach dem Teufel und dem rechten Glauben

Eine Polin aus Deutschland macht sich auf den Weg nach Polen und sucht dort die Spuren des Teufels, die dieser dort möglicherweise hinterlassen hat. Die Zahl der Exorzisten in Polen hat sich in den letzte Jahren vervielfacht, um mehr als das Dreißigfache.
Gibt es also den Teufel in Polen? Die Journalistin Nadine Wojcik, die für den Deutschlandfunk und die Deutsche Welle arbeitet, hat in Polen Teufelsaustreiber und Besessene gesucht und mit großem Engagegment auch einige ausfindig machen und zum Gespäch bewegen können.
Was erzählt uns diese Reportage über die katholische Kirche in Polen und den gelebten Glauben? Gibt es den Teufel wirklich oder handelt es sich bei der Besessenheit um psychische Probleme? Die katholische Kirche ist sich dieser Frage bewußt und läßt Menschen, die Hilfe eines Exzoristen suchen, vorher von Psychologen untersuchen. Allerdings wurden in einem konkreten Fall über neunzig Prozent der psychologisch Untersuchten zur Behandlung durch einen Exzorzisten empfohlen.
Die Reportabe ist von dem Wunsch zu verstehen getragen, ist die Autorin dieser Dokumentation doch selber im polnischen katholischen Glauben sozialisiert worden und bemüht, das Heimatland ihrer Familie und die Menschen in Polen in ihren Ängsten und Nöten zu begreifen.


Wojcik, Nadine:
Wo der Teufel wohnt : Besessene und Exorzisten
in Polen. – Berlin : mikrotext, 2016. – 132 S.
ISBN 978-3-944543-44-4





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