Freundschaftsverein Tczew-Witten e.V.



Eine Diskussionsveranstaltung zur Städtepartnerschaft

Dienstag, den 14. 2. 2005 um 19.00 Uhr

im Gemeindezentrum der evangelischen Johanniskirchengemeinde Witten

Unrecht und Vertreibung - Deutsche und Polen in der Diskussion

Der Freundschaftsverein lädt ein zu einem Gespräch über das Thema "Flucht und Vertreibung".
Zur Einleitung spricht der Slavisten und Politikwissenschaftlers Wulf Schade aus Bochum. Er hat die gesellschaftlichen Diskussionen in Polen seit der demokratischen Wende in den 1980‘er Jahren intensiv verfolgt. Neben einem geschichtlichen Abriß der gemeinsamen Geschichte von Deutschen und Polen wird der Referent auch auf die polnische Sicht des Verhältnisses beider Länder näher eingehen.
Nachdem sich das deutsch-polnische Verhältnis in der Zeit seit 1990 deutlich verbessert hatte, wird es in den letzten Jahren durch die Diskussion um das Thema Flucht und Vertreibung der Deutschen und die Pläne in Berlin ein "Zentrum gegen Vertreibungen" zu errichten, schwer belastet.
Wie stehen Deutsche und Polen zu ihrer Geschichte? Welche Perspektiven gibt es für ein Zusammenleben in Europa? Was kann Städtepartnerschaft im Sinne der Versöhnung und Verständigung leisten. Über diese Fragen möchten wir gemeinsam sprechen.







"Hallo, Partner ...". Die Idee eines "Zentrums gegen Vertreibungen" stößt in Polen auf weitgehende Ablehnung.
Karikatur: Walter Hanel
Aus dem Material zur Ausstellung"Flucht, Vertreibung, Integration"
der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.











zurück


c/o Peter Liedtke     Postfach 1824     58408 Witten

witten@tczew.de